Konstruktion u. Bau

  1. Alle Teile des Drachens aus der Verpackung nehmen. Nachsehen, ob nicht doch noch etwas in der Tasche steckt.

    Diagramm 1


  2. Den Drachen auseinandergefaltet auf den Boden legen:
    Die lange Seite, die Segelunterkante, zeigt zu einem selbst, die Nase (Spitze) ist von einem abgewandt. Etwa in der Mitte der Vorderseite ist der Mittelkreuz-Verbinder sichtbar. Das Rückgrat, der schon eingebaute Mittelstab, ist so, von vorn gesehen, vom Stoff verdeckt.

    Diagramm 2


  3. Die obere Spreiz-Stange (von der es in dieser Länge nur eine gibt) in die oberen Conflex (Seitenverbinder) stecken.


    Diagramm 3
  4. Die beiden längeren unteren Spreiz-Stangen in die unteren Conflex stecken. Diese Spreizstangen zeigen jetzt zur Mitte des Drachens.

    Diagramm 4

    Achtung: Die Waageschnüre nach oben, Richtung Nase legen, also über die Conflex und Mittelkreuz-Verbindung, damit die Stangen die Schnüre nirgends festklemmen.


  5. Die losen Enden der beiden unteren Spreizen in die Mittelkreuz-Verbindung stecken. Das geschieht gegen den leichten Widerstand der Flügelkanten oder Seitenstäbe, die dadurch ein wenig gebogen werden.

    Jetzt ist der Drachen eigentlich schon stabil. Nun werden die Führungsfalten, durch das Einsetzen der Stand-Offs geschaffen, die den Drachenflug stabilisieren.


  6. Die kurzen Ausstell-Stäbe (Stand-Off) mit den aufgesetzten Clip und Nop in die Hand nehmen. Die Nop-Enden in die passenden Löcher an der Segelunterkante stecken.

    Diagramm 6a

    Diagramm 6b
    Achtung: Variation 1. Wenn Taschen an der Segelunter- kante sind, steckt man die Stand-Offs mit ihren Endkappen in diese Taschen. Die Stand-Offs sind jetzt gebogen.
    Variation 2. Es gibt Modelle, bei denen die Stand-Offs fest an der Segelunterkante montiert sind. Hier steckt man das freie Ende in den Ausstell-Halter (z.B. Conflex).
    Variation 3. Der Heckstand-Off wird auf der Rückseite des Drachens, an dem Mittelstab mit einem Gummi-band abgespannt.


    Diagramm 7
  7. Man setzt das Clip-Ende der Stand-Offs auf die untere Spreize, bis es hörbar einrastet. Jetzt drücken die Stand-Offs das Segel nach hinten.

    Sinn des Ausstellens ist die Führung beim Fliegen. Ohne diese Führung flattern die Segel, der Wind sucht sich seine Wege selbst. Je weiter die Stand-Offs Richtung Flügelspitze plaziert sind, desto stabiler fliegt der Drachen; je mehr zur Mitte sie sind, desto drehfreudiger ist er.

    Ausserdem: Je flacher, also weniger ausgestellt ein Drachen ist, desto drehfreudiger ist er - und je höher ausgestellt, desto stabiler fliegt er in die gewünschte (gelenkte) Richtung.